| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Schwandorf | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Schönsee | |
| Höhe: | 655 m ü. NN | |
| Fläche: | 50,27 km² | |
| Einwohner: |
2.679 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 53 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92539 | |
| Vorwahl: | 09674 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SAD | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 76 160 | |
| Stadtgliederung: | 24 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Hauptstraße 25 92539 Schönsee |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Birgit Höcherl (CSU) | |
| Lage der Stadt Schönsee im Landkreis Schwandorf | ||
Schönsee ist eine Stadt im Nordosten des Oberpfälzer Landkreises Schwandorf in Bayern. Es ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Schönsee, der außerdem die Gemeinden Stadlern und Weiding angehören.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Stadt im Oberpfälzer Wald liegt nahe der Grenze zu Tschechien im Tal der Ascha, die über die Schwarzach und Naab in die Donau fließt, eingebettet zwischen dem 808 m hohen Stückstein und dem Drechselberg (836 m hoch). Wenige Kilometer östlich befindet sich der 896 m hohe Weingartnerfels, der die höchste Erhebung des Landkreises darstellt. Hier wurde 1984 der Böhmerwald-Aussichtsturm errichtet. Schönsee liegt im Naturpark Oberpfälzer Wald.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Die Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: Eslarn, Rybník, Stadlern, Weiding, Winklarn und Oberviechtach.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die politische Gemeinde Schönsee hat 24 amtlich benannte Ortsteile[2]:
[Bearbeiten] Geschichte
1333 taucht erstmals der Name Schönsee in einer Urkunde auf, nachdem das Böhmerwald-Gebiet ca. 200 Jahre zuvor langsam besiedelt wurde. 1354 wurde Schönsee Marktgemeinde. Am 874 m hohen Reichenstein fand man im 14. Jahrhundert Gold, in diese Zeit fiel die Verleihung der Stadtrechte. Im 15. und 16. Jahrhundert wurden im Schönseer Land Eisenhämmer betrieben, die dafür benötigte Holzkohle wurde in der waldreichen Umgebung geschwelt. In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges fielen zweimal die Schweden ein; von den Brandschatzungen blieb auch die Kirche nicht verschont. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lösten Glasschleifereien die Hämmer ab. Neue Erwerbsmöglichkeiten taten sich Anfang des 20. Jahrhunderts auf, als in Schönsee eine Klöppelschule eröffnet wurde. Das hohe Niveau der Spitzen hält bis heute an. Die Öffnung der Grenze zu den mittel- und osteuropäischen Staaten brachte das Schönseer Gebiet von einer Zonenrandlage in die geografische Mitte Europas.
In Schönsee spielt der Tourismus eine große Rolle, neben den Kurpark-Anlagen hat die kleine Stadt Sport- und Freizeitanlagen sowie eine weitgehend intakte Natur zu bieten. Auf etwa 120 km gut markierten örtlichen Wanderwegen, auf überregionalen Wegen, wie z.B. dem E6 und bei geführten grenzüberschreitende Wander- und Radtouren ist Gelegenheit gegeben, den oberpfäzer- und böhmischen Grenzraum zu entdecken.
Die Stadt bietet für Wohnmobilurlauber auch einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz am Freibad an.
Im Schönseer Land hat die Kunst des Spitzenklöppelns eine große Tradition. Jährlich werden jeweils drei Wochen- und Wochenendkurse für Urlauber und Einheimische angeboten, um dieses Kunsthandwerk zu erlernen. Im Centrum Bavaria Bohemia werden jährlich in den Monaten Dezember und Januar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Klöppelverband Ausstellungen unter dem Titel "Internationale Spitzenklöppelkunst" präsentiert. Ständige Klöppelspitzenausstellungen sind ganzjährig im Kaufhaus Köck, Schönsee zu besichtigen.
Seit März 2006 besteht im ehemaligen Kommunbräuhaus das Bayerisch-Böhmische Kulturzentrum Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) zur Förderung der deutsch-tschechischen Beziehungen. Ganzjährig werden hier wechselnde Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Events mit überregionaler und grenzüberschreitender Bedeutung angeboten.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: In Silber ein aus dem linken Schildrand wachsender, waagrechter, grüner Seerosenstock mit drei grünen Blättern. Das Wappen stammt aus dem 15. Jahrhundert.
[Bearbeiten] Verkehr
Von Schönsee aus führen Verbindungsstraßen in die umliegenden Städte Oberviechtach, Rötz, Waldmünchen sowie zur Grenzgemeinde Waidhaus. Hier besteht Anschluss an die Bundesautobahn 6 (Entfernung 14 km). Der nächste Bahnhof befindet sich 30 km westlich in der Stadt Nabburg. Über Nabburg ist Schönsee mit der A 93 verbunden.
[Bearbeiten] Bildergalerie
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111210/013313&attr=OBJ&val=1060
[Bearbeiten] Literatur
- Emma Mages: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 61, Oberviechtach, München 1996, ISBN 3-7696-9693-X
- Karl-Otto Ambronn: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe II, Heft 3, Landsassen und Landsassengüter des Fürstentums der Oberen Pfalz im 16. Jahrhundert, München 1982, ISBN 3-7696-9932-7
- Georg Hager: Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, Oberpfalz und Regensburg, VII Bezirksamt Oberviechtach, München 1906
[Bearbeiten] Weblinks
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