Husarentempel-Mödling























Titelbild
Startort
Vorderbrühl (Föhrenhof Parkplatz )
Schwierigkeit
Länge
3.6 km
Dauer
01:30 h
Höhenmeter
273 m
Höchster Punkt
502 m
Tiefster Punkt
264 m

Einkehrmöglichkeit für Familien geeignet Rundweg

Service:

Tourinfo
Roadbook
Kompass-Karte
Merkzettel

 

Sponsor:

Beginnend in Vorderbrühl in Mödling am Parkplatz des Gasthofs Föhrenhof führt der Weg vorbei an der Meiereiwiese in den Naturpark Föhrenberge. Stetig bergan, der blauen Markierung entlang erreicht man nach 40 Minuten den Husarentempel mit herrlichem Blick über Wien, die Burg Liechtenstein, den Schwarzen Turm und dem Aquädukt in Mödling. Der Husarentempel steht auf einem exponierten, nördlichen Ausläufer des Anninger (Kleiner Anninger),  ist weit in die Ebene hinaus zu sehen und stellt den höchsten Punkt im Stadtgebiet von Mödling dar. Fürst Liechtenstein ließ den ursprünglichen Husarentempel 1809-1811 von Architekt Josef Hardtmuth (Erfinder des Bleistifts) als Kriegerdenkmal erbauen, zum Gedenken an die Gefallenen der Schlachten gegen Napoleon bei Aspern am 21./22. Mai 1809 und bei Wagram am 5./6. Juli 1809. Am 25. März 1812 zerstörte ein Orkan den ersten Husarentempel. Der heutige Husarentempel wurde 1813 von Architekt Josef Kornhäusl im Stil eines griechischen (dorischen) Tempels errichtet. Darin stand eine Statue der Minerva. Im Untergeschoß befindet sich eine Gruft, in der die Gebeine von Oberst Franz von Dolle aus Hirschstetten und einigen weiteren in der Schlacht von Aspern Gefallenen beigesetzt sind. Ursprünglich wurde das Gebäude als Tempel des Kriegsruhms bezeichnet. Eine Legende erzählt, dass die hier Bestatteten Husaren waren, die Fürst Liechtenstein das Leben gerettet hatten. Daraus ergab sich die bis heute übliche Bezeichnung Husarentempel. Das Grab wird heute noch von der Stadtgemeinde Mödling als Ehrengrab betreut und alljährlich zu Allerheiligen ein Kranz mit rot-weiß-roter Schleife niedergelegt. Zurück führt der Weg mit einer kleinen Variante wieder zurück zur Meiereiwiese mit dem auch von Hardtmuth im Auftrag des Fürsten Liechtenstein erbauten Jägerhauses. Insgesamt eine sehr lohnende kleine Wanderung, die gerade durch die rasche Erreichbarkeit des Husarentempels mit der herrlichen Aussicht auch für Kurzentschlossene sehr geeignet ist.
 



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