Diese Fahrradtour führt uns auf den Spuren der letzten Eiszeiten von Tutzing nach Eschenlohe. Dabei werden wir zuerst die Endmoräne erklimmen, die das Zungenbecken des Starnberger Sees umschließt. Danach geht’s zu den vielfältigen Formen der Grundmoränenlandschaft, wie Drumlins, Toteislöcher und Moore. Bei der Betrachtung der Faltenmolasse bei Murnau gehen wir sogar noch viel weiter in der Erdgeschichte zurück.
Die Tour beginnt am Bahnhof von Tutzing sogleich wartet der steilste und längste Anstieg des Tages auf uns, die einsame Straße hinauf auf die Ikahöhe. Hier oben befinden wir uns auf der Endmoräne, die der Gletscher aufgeschoben hat, der auch das Becken des Starnberger Sees ausgeschürft hat. Fährt man ein Stück auf dem schmalen Weg erreicht man einen wunderschönen Aussichtspunkt, von wo aus man einen wunderschönen bis zu den Alpen genießt, gleichzeitig ist auch die von Gletscher geschaffene flachwellige Grundmoränenlandschaft zu erkennen die sich bis zu den Bergen hin erstreckt.
Nach dieser kurzen Pause verlassen wir die Endmoräne und fahren hinunter Richtung Haunshofen, kurz vor diesem Ort fällt zur linken ein merkwürdig geformter Rücken auf, ein sogenannter Drumlin. Diese vom Gletscher geschaffenen Hügel sind stromlinienförmig geformt und geben die Bewegungsrichtung des Gletschers an, hier von Südost nach Nordwest.
Wir fahren weiter zu dem kleinen Weiler Holzmühle in dessen Nähe sich eine kleine Kiesgrube befindet in der das abgelagerte Moränenmaterial des Gletschers zu sehen ist. Der Schotter hier ist kantgerundet und unsortiert.
Weiter geht es durch das kleine Tal Richtung Jenhausen, wo die Kirche auf einem weiteren Drumlin steht, denn gerade in dieser Gegend sind sehr viele Drumlins zu finden, was ein Blick in die Karte beweist, schließlich befinden wir uns auch im Eberfinger Drumlinfeld.
Unser nächstes Ziel sind die Osterseen, auf dem weg dort hin kommen wir durch viele kleine Dörfer, Weiler und natürlich durch eine wunderschöne Landschaft.
Was vom Boden aus schlecht zu erkennen ist, erschließt ein Blick in die Karte, die Osterseen bestehen aus vielen kleinen und Großen Seen, die teilweise miteinander verbunden sind. Die Seen sind sogenannte Toteislöcher, die vom Grundwasser aufgefüllt wurden. Gebildet wurden sie durch vom Gletscher abgetrennte Eisblöcke, die nur langsam abschmolzen und diese Hohlformen hinterließen.
Auf der Ostseite des großen Ostersees machen wir noch einen kleinen Abstecher in das Weidfilz, dieses Übergangsmoor war einst ein Teil des Starnberger Sees, ist aber im laufe der Zeit verlandet. Hier wurde auch Torf abgebaut.
Nach diesem kleinen Ausritt fahren wir weiter entlang der Oster
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